Konzerte von Kommando Zurueck

from out of space // CD

Royalty-free music for professional licensing

01. astronaut mags laut
02. die realitaet
03. hey fremder!
04. laserstrahlen from out of space
05. mega-bite
06. d.i.s.c.o.n.e.r.d.
07. billig, also bin ich
08. liebe: kaputt
09. der film
10. natriumglutamat
11. infiltration
12. tag x
13. bier von der tanke

Aufgenommen im Sommer 2008!

Die Compact Disc gibt es für bares hier:
http://www.elfenart.de
http://killallhuman-records.blogspot.de
http://www.greenhell.de

Auch auf:last.fm
 



scumfucktradition.de
Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll was ich da gerade gehört habe!? Der Beipackzettel ist da auch keine wirklich große Hilfe, da wird nur wirres Zeug von Außerirdischen gefaselt. Das ist genauso wirr wie die Texte die Band hier zum Besten bietet. Kranker Humor gepaart mit der Überzeugung paranoider außerirdischer Infiltration in unsere Gesellschaft. Eine Mottoplatte ist das nicht, so geht doch textlich recht Abwechslungsreich zur Sache, Bier von der Tanke, Nerds und dem allseitsbekannten Natriumglutamat wird ein kompletter Song gewidmet, das ist nicht alltäglich! Alltäglich ist nicht einmal deren Musik, der die Sache dann zumindest für mich auf großen Strecken anstrengend macht, denn die Buben machen dilettantischen Technopunk, oder sagt man Elektroniktrash? Alles sehr minimalistisch und so überhaupt garnicht mein Ding. (außer vielleicht der Song "Natriumglutamat") (cafe huesch)

crazyunited.de
Kein Punk! Zumindest musikalisch nicht. Die selbsternannten „Aliens from outer space“ haben eine Platte voll übelstem Elektrotrash (Mischung aus poppigen Discobeats und ATARI-Mucke aus den 80ern) verbrochen, vermutlich um die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben. Dazu lernen sie sogar extra unsere Sprache und berichten uns auf extraterr(or)istische Weise von Astronauten, Laserstrahlen, Megabytes, Natriumglutamat und Bier von der Tanke. Sprich: Witzige Texte und Musik an der Grenze zur Unanhörbarkeit und manchmal auch darüber. Also genau das richtige für Freaks, Nerds und Drogenabhängige, die auf der Suche nach dem nächsten Ding sind, das garantiert niemand außer ihnen selbst hört. Kommt in äußerst minimalistischer Aufmachung mit schlecht gezeichnetem Cover und völligem Verzicht auf Booklet, unnötiges Layout oder sonst irgendwas, was ohnehin nur ablenken würde. 13 Songs in 30 Minuten. Ohne Wertung. Günni

handlemedown.de
Alien-Apokalypse absurd. Irgendwo zwischen den Sphären von NDW, Euro-Trash und Elektro-Punk. „From Out of space“ heißt die Platte der Münsteraner Soundtüftler KOMMANDO ZURUECK – gespickt ist sie mit schrägen Texten, schrägen Sounds und schrägem Gesang. Dieser kleinkünstlerische Salto-Mortale zielt mit nacktem Arsch direkt ins Gesicht jenes die Charts verseuchenden Hochglanz-Musikmülls, der immer schneller und immer lauter nach neuen Hypes und austauschbaren Posterfressen verlangt. Allein dafür muss man sie einfach lieben. 
Es ist die Perfektion des Unvollkommenen, der Siegeszug des DIY, der stets erfreut und auch mal in den Ohren schmerzen darf. Der Aufhänger der extraterrestrischen Invasion, der bereits das Artwork zum echten Hingucker macht, überdauert nur ein paar Songs. Mehr muss auch nicht sein, schließlich würden die Außerirdischen doch den Blick für schrille Extravaganzen wie „Die Realitaet“, „Billig also bin ich“, „Der Film“ oder die (überfällige) Ode an das übermächtige „Natriumglutamat“ trüben. Mit E-Gitarre, Keyboard und Kirmes-Beats feuert das Trio aus allen Rohren – und wendet die Unterwerfung der menschlichen Rasse damit gerade noch einmal ab.
Saubere Arbeit Jungs! 
Autorwertung: 8.0 von 10 Punkten
Leserwertung: N/A von 10 Punkten

blueprint-fanzine.de
Dies hier ist das Trashigste, was ich seit langem gehört habe. KOMMANDO ZURÜCK haben den Wahnsinn gepachtet und fabrizieren minimalistischen Techno-/Elektro-Punk mit abgedrehten deutschen Texten, die sich großteils um das Weltall, Roboter und Computer drehen. Doch auch weniger zukunftsweisenden Themen wird sich gewidmet, so gibt es etwa eine längst überfällige Ode an das allseits beliebte Natriumglutamat, und das Lied „Bier von der Tanke“ steht kurz davor, sich als neue Partyhymne in meinem Bekanntenkreis zu etablieren. Wem das alles zu unpolitisch ist, der dürfte darüber hinaus in den Zeilen „(…) Und wenn du gar nichts kannst, dann ist das zwar gemein – dann kannst du aber immer noch mit allen anderen Spinnern Deutschland sein“ seinen Seelenfrieden finden. Das naiv-sympathische Artwort dieser CD, die übrigens in Kooperation diverser kleiner D.I.Y.-Label veröffentlicht wurde, tut sein Übriges. Krank, aber gut. (bc)


Dogforum.de
Hallo zusammen! 
Seit Freitag läuft Carina an der Schleppleine. Sie ist im moment läufig und das abrufen klappte auch nicht immer. 
Also habe ich die Gelegenheit genutzt und übe nun mit ihr. 
Was aber zwischendurch mal vorkommt: Carina ist ne arge Schnüfflerin und ich laufe dann einfach weiter bzw. vor.
Sie will dann angerannt kommen und die Schleppe wickelt sich um nen Baumstamm/Gebüsch oder ähnliches. 
Deswegen versuche ich Carina gerade das Kommando "zurück" beizubringen. Sie soll dann eben von alleine zurück um den Baum und sich so "befreien".
Reicht das auch, wenn ich sie mit Leckerchen zurück locke und dabei immer sagen "zurück" oder wie stelle ich das am besten an?

UNDERDOG Fanzine
Das kommt davon. Bier auf die Konsole verschütten und dann von Aliens in den Monitor geschlunzt werden. Fortan gilt es, sich im Lieblingsgame zu behaupten, extraterristische bio-mechanische BewohnerInnen mit Laserstrahlenpistole, Dieter-Bohlen-Musik zu eliminieren und das nächste Level zu erreichen. Im selbst gebastelten Raumschiff rattern KOMMANDO ZURÜCK, ernähren sich von Blechbüchsenbier und freuen sich, wenn sie aus Weltraumschrott irgendwelchen Unsinn kreieren, der sie nicht wieder nach Hause bringt, aber irgendwie glücklich macht. Am Wochenende geht es wieder ab auf die Milchstraße, wo der Guru
Meditation Fliewatüüt aus der AMIGA Tower-Variante die "lost in space Punx" in Trance versetzt. Irgendwie muss die Gesellschaftsordnung doch kaputt zu kriegen sein. Ist es ein Hörspiel? Ist es ein "Software failure? Ist es die Realität? Die experimentellen Aktionen des Soundprozessors sorgen für den Warpantrieb. Und wer hier nicht rechtzeitig den Schleudersitz betätigt und die Reißleine zieht ist
gefangen im Steckplatz der Hardware, verewigt als Lötstelle im Elektro-Beatsektor. Nur der Endgegner kann dich noch retten. Aber wer weiß, vielleicht heißt es vorher "Kommando zurück": Leben holen, Blechbüchsenbier auftanken und den Speicher erweitern.

Garagephotographer.de

Wheaw, was ist das denn? Punk? So ganz ohne den großen gemeinsamen Nenner GitarreSchlagzeugBass?
Wie klingt das also jetzt? Wie Kirmestechno auf Crack möchte ich sagen. Großartig,… möchte ich sagen. Musikalisch vollsynthetisch, inhaltlich voll mit Herzblut ohne die langweilige Ernsthaftigkeit, die so manche Band sich mal abgewöhnen könnte. Ja, verdammt, der Kram macht Spaß, richtig Spaß sogar, ohne im Inhalt voll ins sinnentleerte Blöde abzurutschen. Allzu ernst nehmen sich die Jungs nicht, zu sagen haben sie aber durchaus was. Das reicht von gottseidank zeigefingerloser Gesellschaftskritik in “billig also bin ich” bis hin zur Auseinandersetzung *g* mit Natriumglutamat oder Discosound. Wer Ironie findet wird der Sache gerecht, man wird fast davon erschlagen. Dazu ‘ne Große Portion verwirrendes Außerirdischen-Gefasel. Müsste ich das ganze in ein Wort packen, und gut daß ich das nicht muss, würde ich “schräg” auswählen, ohne der Sache damit annähernd gerecht zu werden.
Grob kann man Kommando Zurueck sicher mit Antitainment ohne Gitarren vergleichen, um mal eine Landmarke zur Orientierung zu setzen, dazu eine Portion Spieltrieb, wie bei “bier von der Tanke” das als astreiner Elektrowalzer anfängt.
Ganz großer Spass für Freunde von schrägen Experimenten. Live, zumindest den Fotos nach zu urteilen, ebenfalls ganz weit vorn.
 
Ox Fanzine

Diese Weltraumchaoten hatte ich irgendwie destruktiver in Erinnerung. Ist die reduzierte Verwendung von Lärm und Audiobrutalität das Ergebnis eines Konzepts oder einfach Weiterentwicklung? Leichte Kost liefert das Elektropunk-Kollektiv deswegen aber noch lange nicht: Computer, Synthesizer und XXL-Verzerrer eignen sich bestens, um Schwiegereltern und Punkrock-Puristen in die Flucht zu schlagen.
Alle anderen haben jetzt die Gewissheit, dass die außerirdische Intelligenz uns zwar feindlich gesonnen, ihr Kampfgebrüll aber durchaus tanzbar ist.



br / alt=br /

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